Korallen

SYSTEMATIK

·       Die Korallen bilden zusammen mit den Würmern, Insekten und Spinnentieren den Stamm der Wirbellosen Tiere. Das heißt, sie haben keine Knochen.

·       Wie die Quallen und Nesseltiere gehören sie zu den Hohltieren. Sie heißen so, weil sie einen von zwei Zellschichten umschlossenen Hohlraum haben. Er dient als Magen-Darm-System.

AUFBAU

·       Die äußere Zellschicht scheidet Kalk aus, aus dem bei den Korallen ein hartes Außenskelett entsteht. Dieses wächst pro Jahr ein paar Zentimeter.

·       Nach ein paar hundert Jahren ist ein Korallenriff entstanden.                                                                                                         

·       Den Korallenkalk kann man heute sogar in Gebirgen wieder finden (z.B. sind die Dolomiten aus Korallenkalk).

LEBENSWEISE

·       Manche Korallen leben eng mit einzelligen Algen zusammen, in einer Symbiose. Dadurch entstehen die leuchtenden Farben, rot und orange. Diese Korallen leben dicht unter der Wasseroberfläche, damit die Algen Sonnenlicht bekommen.

·       Korallen leben in Kolonien mit Hunderten von Tieren.

·       Das einzelne Tier nennt man Polyp. Er nimmt zur Ernährung aus dem vorbei fließenden Wasser Einzeller in seinen Darmhohlraum auf und verdaut sie.

VERMEHRUNG

·       Es gibt 2 Möglichkeiten der Vermehrung: 1. durch Knospung (Ableger) oder 2. mit Ei und Spermien. Diese werden von weiblichen und männlichen Polypen ins Wasser abgegeben.

LEBENSRAUM

·       Sie leben in den warmen Meeren der tropischen Regionen.

·       Korallen wachsen entweder an der Oberfläche oder auch in tieferen Wasserschichten.

·       Korallenriffe sollte man nicht zerstören, denn sie bieten 1000en von Tierarten Nahrung und Lebensraum.

VERWENDUNG

·       Edelkorallen werden seit 2000 Jahren als Schmuck verwendet. Im 13. Jahrhundert haben die Tibeter GELD daraus gemacht.

Gabriel Oktober 2003