Krebse
Es gibt ca. 40 000 bekannte Krebsarten – Süßwasser- und Salzwasserkrebse. Die Mehrzahl davon lebt in den Meeren. Sie leben am Strand, in flachen Küstengewässer und in tiefen Gewässern. Die Lebensweise passt sich der Umgebung an.
Körperbau eines Krebses
Sie besitzen zwei Antennenpaare und besitzen mehrere spinnenartige Beine. Die Anzahl ist bei jeder Art unterschiedlich. Dazu kommen die zwei Scheren und zwei Augen. Der Körper ist meistens durch einen Panzer geschützt. Der Panzer ist unterschiedlich geformt und es gibt weiche und harte. Im Gegensatz zu fast allen anderen Gliederfüßlern sind die Krebse durch Kiemen atmende Wassertiere. Die Oberseite des Körpers besteht aus einem „Kopflappen“ und einem „Schwanzlappen“ und einem Mittelteil. Alle drei Segmente tragen keine Gliedmaßen. Die Gliedmaßen befinden sich an der Seite des Krebses. Der größte einheimische Krebs ist dreißig Zentimeter lang. Der Kleinste ist um die 10 mm groß.
Fortpflanzung
Alle Krebsarten legen Eier. Aus dem Ei schlüpft eine Larve, die nach mehreren Häutungen zu einem Krebs heranwächst.
Ernährung
Einige Krebsarten ernähren sich von Plankton. Sie schwimmen unter ständiger Bewegung auf und ab und filtern kleinere Organismen mit ihren Borsten an den Gliedmaßen aus dem Wasser und führen sie zum Mund. Andere Krebsarten ernähren sich von lebenden oder abgestorbenen Pflanzen bzw. von schwachen Fischen. Sie verstecken sich Felsvorsprüngen und selbst gegrabenen Höhlen.
Viele Krebse sind durch die Verschmutzung der Meere und den „Fang“ vom Aussterben bedroht.
Roter Mangrovenkrebs (Süß-/Salzwasserkrebs)
In meinem Aquarium halte ich vier Mangrovenkrebse. Sie werden bis zu vier Zentimeter groß.
Der normale Lebensraum liegt in Japan, Hongkong, Philippinen, Sri Lanka und Südthailand. Die Männchen haben große Scheren und die Weibchen eher schmale Greifzangen. Im natürlichen Lebensraum legen sie bis zu 3.000 Eier. Sie sind Allesfresser (Frostfutter, pflanzliche Abfallstoffe, Tabletten- und Flockenfutter).